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Pneumatik-Zerstäuberdüsen
Bei den Pneumatik-Zerstäuberdüsen
stehen je nach Art der Flüssigkeitszuführung verschiedene Varianten
zur Verfügung:
- selbstansaugend (Saugprinzip)
- Zulauf aus höher liegendem Flüssigkeitsniveau
(Nachströmprinzip)
- Flüssigkeitsdruck-Zuführung (Druckprinzip)
- Mischung der Medien innerhalb oder außerhalb
der Düse
- Vollkegel- und Flachstrahl-Sprühformen
Auswahlkriterien für Pneumatik-Zerstäuberdüsen
1. Strahlform
Für die Warenbefeuchtung und -kühlung, für die Bahnbefeuchtung
und eine Reihe von Lackieraufgaben, also immer dann, wenn Sie eine breite
linienförmige Beaufschlagung benötigen, sollten Sie Flachstrahl-Pneumatikzerstäuber
wählen.
Vollkegel-Pneumatikzerstäuber
dagegen werden bevorzugt dort eingesetzt, wo eine gezielte, kreisförmige
Beaufschlagung oder eine größere Reichweite gewünscht
wird, z.B. bei der direkten Luftbefeuchtung, Gaskühlung und chemischen
Verfahrenstechnik.
2. Art der Flüssigkeitszuführung
Immer wenn die Flüssigkeit unter Druck zugeführt werden kann,
empfehlen wir Ihnen Düsen nach dem Flüssigkeitsdruckprinzip
einzusetzen.
Pneumatik-Zerstäuberdüsen, welche nach dem Saug- bzw. Zulaufprinzip
arbeiten, sind zu empfehlen, wenn besonders geringe Aufwandmengen zerstäubt
werden sollen, z.B. beim Sprühen von Desinfektionsmitteln.
3. Mischung der Medien
Bei den Pneumatik-Zerstäuberdüsen dient die Zufuhr von Luft
oder Gas dem zusätzlichen Aufreißen des Flüssigkeitsstroms
in feinste Tropfen. Diese Zuführung oder auch Mischung kann innerhalb
oder außerhalb des Düsenkörpers erfolgen.
Innere Mischung sollten Sie bevorzugen,
wenn Wasser oder niederviskose Medien oder Medien ohne Verschmutzung zerstäubt
werden sollen.
Die äußere Mischung eignet
sich besonders zur Zerstäubung viskoser oder zur Verschmutzung neigender
Medien.
Konstruktionsbedingt wird dabei mit niedrigen Flüssigkeitsdrücken
gearbeitet.
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